Steinweg 2 
  
Der beschwerliche Weg die Menschen zu überzeugen 
  

   

02. Universität Innsbruck, 12.04.2018, Sprachwiszenschafft

Besuch des Herrn Prof. Dr. XXX a. D. (um die 80 Jahre, mit christlich geprägtem Weltbild)

Herr Prof. Dr. XXX teilte mir schon im Forfeld schriftlich mit, dafon auszugehen, dasz ich ihn wohl nicht dafon überzeugen werde, was ich herausgefunden hätte. Gleich nach der Begrüszung wiederholte er noch einmal diese forgefertigte Meinung, ohne selbst zu wiszen, um was es im Speziellen überhaupt ging. Auf meine Frage, ob er denn noch wiszen würde, um was es bei Deutonia geht, wurde auf das fergangene Halbjahr ferwiesen, als wir uns über das Thema per Mail ausgetauscht hatten und ich um einen Termin führ ein Treffen bat. Er wisze also nicht mehr, um was es bei Deutonia ging. Aus diesem Grunde benannte ich die wichtigsten 10 Punkte. Seine erste Reaktion war: „Das kann ich mir beim besten Willen nicht forstellen. Schon andere hätten for mir so etwas fersucht und wären gescheitert.“. Darauf erwiderte ich, dasz ich alles Wiszen der Sprachwiszenschafft führ meine Arbeit durch das Internet nutzen konnte und somit den follen Zugang zum Wiszen der Welt besitze. Diese Möglichkeit hatten frühere Ursprachenforscher nicht.

Nun fragte ich ihn, wie weit er sich denn mit dem Sonnenlauf auskennt und ob er wisze, wie der Jahressonnenlauf funktioniert. Nein, das wäre nicht sein Fachgebiet. Also muszte ich zuerst damit beginnen, ihm den reinen Thagsonnenlauf, Nachtsonnenlauf und den Jahressonnenlauf mit seinen beiden Halbjahreswenden zu erklären. Ihm war auch föllig fremd, dasz die Sonne zur Sommer- & zur Winterwende drei Thage keinen Nord-Süd- oder Süd-Nord-Fersatz praktiziert und auf der gleichen Bahn dreht. Das allein ferwunderte ihn schon sehr. Um jedoch die Runen und deren Sinn zu ferstehen, müsze zuerst die Sonnenlauffunktion follständig ferstanden werden. Darum erklärte ich ihm die ersten fier Bilder im Punkt Runenerklärung und ging dann zu den Runen über.

Nach 2 Stunden der reinen Runenerklärung, welche er sich nur anhörte, meinte er schlieszlich, das E würde doch keine „Menge“ in Deutschen Worthen erzeugen! Doch, sagte ich und schrieb fiele Worthe in Einzahl auf ein Blatt, die erst mit dem E als Endung zur „Menge enthalten“ oder „weiterführen“ werden. Diese Worthe schrieb ich dabei auf: „Ding, Mond, Stein, Haar, Schuh, Hund, ein, gut, roth, grün, braun (alle Farben), Spind, Stamm, Baum, Kuh, Acht, Bein, Arm, Tot“. Nun kommt etwas sehr ungewöhnliches, was Menschen immer wieder praktizieren, wenn sie an ihrer forgefertigten willkürlichen Meinung festhalten möchten: Herr Profeszor drehte sich weg und wollte die aufgelisteten Worthe nicht ansehen, so sehr ich ihn auch darum bat! Stattdeszen drehte er mir den Rücken zu und suchte im rekonstruierten Germanischen im Nachbar-PC nach urgermanischen Worthen mit E. Ich meinte, das könne er laszen, weil es diese konstruierte Sprache nicht gab und wir uns schon auf Hochdeutsch konzentrieren sollten, weil ich ja auch behaupte, alles stammt fom Hochdeutschen ab! Und er sollte sich doch deshalb bitte meine aufgelisteten Worthe fon „Einzahl“ zu „Menge enthalten“ anschauen, was er aber WIEDER ferweigerte. Er unterbrach nun die Anhörzeit und meinte, er will nun erst einmal was Eszen gehen. Und deshalb unterbrachen wir beim Sinn der Rune E.

Auf dem Weg in die Kaufhalle, als wir bei bestem Frühlingswetter durch Innsbruck liefen, erklärte ich ihm fiele Dinge, die aus einem Ding mit E am Ende mindestens zwei machten. Dies immer am offensichtlichen Beispiel, was wir gerade beide sahen. Das war unter anderem: Bus zu Busse, ein Ampelgrün und ein Ampelroth zu grüne und rothe Ampellichter, dann Baum zu Bäume und Apfel zu Äpfel (Aepfel), weil er zwei Äpfel gekauft hat. Auch beim Brot zu Brote und Stück Kuchen zu Stücke Kuchen, erklärte ich das E. Er nur dadrauf: jaja! (abwertend). Er bezahlte mit Kleingeld. Ich sagte: Geldstück zu Geldstücke, Einzahl zu Menge enthalten. Er ignorierte es. Dann fragte ich, warum es denn „DIE SCHIENE“ (Straszenbahn) bedeutete und nicht DER Schiene? Er meinte abwertend: „Na weil die Schiene zwei Gleise hat.“ Ja, das stimmte zwar, aber das hat er nicht ernst gemeint und wollte auch nicht weiter über die Schiene sprechen. Er ignorierte meine Fragen beim Laufen und wollte mir statt deszen lieber etwas über Innsbruck erzählen. Zurück in der Uni schrieb ich noch weitere Einselworthe auf das Blatt mit E, welche mir während des Ausfluges eingefallen sind. Nun wollte ich bei diesem Blatt fortfahren, doch er meinte, ich sollte nun mit der Runenerklärung weitermachen. Er hätte mir den Thag zugesagt und das würde er auch einhalten, egal was ich ihm heute erzählen würde. Dabei hörte er sich alles nur an, aber sagte nichts dazu und fragte auch fast nichts. Ich erfüllte ihm den Wunsch, nicht mit dem E-Blatt fortzufahren (ferständlich, weil dies seiner forgeprägten Meinung gefährlich wurde), sondern erklärte weiter den Runensinn und deszen Konstruktion am Sonnenlauf.

Am Anfang fragte ich ihn ja, wie weit er denn in den Sonnenlauf und deren Funktion involviert wäre, also ob er sich darin auskennen würde. Dies war schliezslich, wie ich nun wuszte, kaum der Fall. Und so muszte ich ihm zu aller erst den Sonnenlauf erklären, damit er überhaupt in der Lage war, die Runen zu ferstehen. Aber schon diese einfache Sonnenlauferklärung hat er kaum ferstanden und meine nur, er würde nun mal sagen, okay, obwohl er es nicht erklären und wiedergeben kann. Was führ eine Katastrophe, dachte ich mir so! Ich meinte, er müsze dies aber zuerst RICHTIG ferstehen, denn sonst würde auch die Erklärung des Runensinns am Sonnenlauf ins Leere laufen. Also erklärte ich zuerst die Sonnenlauffunktion am Thag, zur Nacht und im Jahr, immer aus Sicht fon Nord nach Süd. Das hat er schon kaum ferstanden, was er mir immer wieder kund tat. Und wie schon gesagt, er wuszte nicht einmal, dasz zur Sommer- und Winterwende KEIN Sonnenfersatz am Horizont zu sehen ist, weil die Sonne drei Thage auf der Stelle (gleiche Kreisbahn) läuft. Er meinte, könnte dies nicht in Sekunden umgestellt sein? Ach herrje, der liebe Prof. hatte echt keine Ahnung fom Sonnenlauf.

Dann ging es kurz um den reinen Sinn der Worthe ein und aus, welcher ja doppelt belegt ist. Ich erklärte ihm die Doppeldeutigkeit und dasz dies nur mit dem Sonnenlauf zu erklären wäre. Er meinte, EIN und EIN wären fom Sinn her nicht ferwandt. Es wären zwei föllig unterschiedliche Worthe, auch wenn die gleich lauten, so auch beim AUS. Ich fragte, ob er das sicher nachweisen könne? Also dazu müsze man in die Etymologie gehen. Aus dem Stehgreif aber könne er das nicht beweisen.

Meine Erklärung folgte nun. Wenn Licht „aus“ geht, dann geht die Sonne unter und ist „aus“. Und wenn die Sonne „aus“ dem Osthorizont aufsteigt, dann ist dies das andere „aus“ fom Sinn her. Weil „aus“ sowie in Ost und auch in West forhanden ist, entsteht ein Doppelsinn zum gleichen Worth. Da wurde er etwas ungestüm und meinte, wie ich immer alles ferdrehen würde. Mal soll man es so sehen, dann wieder anders herum. Ich erklärte es ihm erneut am Sonnenlauf, weil sich darin alles immer wieder spiegelt und ferdreht. Dies habe ich ihm am Anfang auch EINDRINGLICH forgelesen, da dies sehr wichtig führ das Ferständnisz ist! Ich erklärte, wenn die Sonne im Osten AUS dem Untergrund in den Himmel geht, dann geht sie im Westen AUS dem Himmel in den Untergrund. Ost = aus etwas heraus, West = Licht ist aus! Das hat er nicht begriffen und lehnte diese Sicht ab. Auch als ich erklärte, wenn ich AUS diesem Raum hier gehen würde, wie die Sonne AUS dem HIMMELSRAUM im Westen geht, dann bin ich doch auch AUS diesem Raum und AUS seinem Sichtfeld gegangen! Aber nein, auch dieses einfache Beispiel wurde abgelehnt und nicht ferstanden. Kopfschüttel... Ich sagte dabei auch zu Ihm: „Sie sind Profeszor, aber ferstehen diese einfachen Sinnzusammenhänge nicht. Da fehlt Ihnen einfach das Ferständnisz daführ, wie auch das Grundwiszen zum Sonnenlauf nicht forhanden ist.“ Er hat diese herbe Kritik zu seiner Person jedoch gut ertragen, das musz man schon anerkennen!

Als ich das Worth „Mittthag“ beiläufig aufschrieb, meinte der Herr Profeszor, meine Schreibweise der Worthe wäre doch sehr eigensinnig und total unferständlich. Er würde mir aber gerne zugestehen, alles so zu schrieben, wie ich es schreiben möchte. Ich habe ihm dann am kritisierten Beispiel das Worth Mittthag erklärt und warum das Worth genau so geschrieben werden musz. Ich zog das englische Day heran und die Änderung TH zu D und g zu y. Trotzdem schüttelte er den Kopf und fand es auch weiterhin nicht glaubhaft, auch als ich die Trennung zwischen Mitte-Day = Mitt-Thag zu Mittthag benannte. Das ergab alles keinen Sinn führ ihn.

Ich erklärte Herrn Prof. dann mehrfach, dasz wir zwingend in die Worthe gehen müszten, damit er den Sinn der Buchstaben auch darin erkennen kann. Denn wir haben uns nun 2 bis 3 Stunden nur mit der Runenkonstruktion und dem Runensinn aufgehalten. Nachdem wir dann die Runenerklärung und deren Konstruktion aus dem Sonnenlauf durchgegangen waren und nur ganz wenige Worthe und Silben (un, ung, und, Ei, ein, eine, tot, tote) überhaupt durchleuchten konnten, stritten wir wieder um die Bedeutung des E und der beiden Artikel DER & DIE. Auch diese erklärte ich ihm, warum man sagt: DIE FRAU, DIE FLASCHE und DIE SCHUHE, weil alles immer eine Menge enthält, also eine Mehrzahl gegenüber einer Einzahl ausdrückt. Und eine Frau oder ein weibliches Wesen kann Kinder austragen. Und genau dabei ist das Wesen natürlich eine Menge, weil das weibliche Wesen mit Baby im Körper eine DIE ist, wie auch DIE Sonne mit Licht und Wärme eine DIE ist und daher man zur Sonne DIE SONNE sagt. DIE FLASCHE ist hohl und trägt Waszer oder kein Waszer in sich, wie DIE Frau mit dem Kinde. Aber es heiszt DER STERN, weil ein Stern im Nachthimmel nur EIN schwacher Lichtpunkt ist, aber weder Wärme noch richtiges Sonnenlicht abgibt. Werden aber mehrere schwache Lichtabgeber gemeint, dann sagt man: DIE STERN-E des Nachthimmels! Und da platzte es aus dem Pro-fesz-or (For-fasz-er oder Fer-fasz-er) heraus:

Er meinte nun, ALLES was er heute fon mir gehört und erklärt bekommen hat, wäre FALSCH! Und NICHTS, aber auch gar nichts, was ich forgebracht und erklärt habe, würde ihn überzeugen! Daraufhin sagte ich ihm, er würde ja auch ALLES, egal WAS ich auch erkläre, fon forn herein ablehnen, obwohl es nachweislich den Tatsachen entsprechen würde! Sogar jedem Einselnachweis (Beweis) am Worth selbst ferweigert er sich. Ich ferwies daher WIEDER auf den Zettel mit dem E (Einzahl zu Menge enthalten) und bat ihn höflichst erneut, doch dazu einmal konkret Stellung zu beziehen!!! Ich blieb auch dabei, dasz wir nun zuerst dieses Blatt und die darauf befindlichen Worthsinn-Änderungen überprüfen, befor wir weiter machen. Weil, wenn er DAS OFFENSICHTLICHE HIER schon ablehnt, dann lehnt er auch jede andere Sinnerklärung ab! Doch er drehte sich WIEDER weg, als ich ihm das Blatt hingehalten habe und ferweigerte ERNEUT das gemeinsame Durchgehen der einselnen Worthe zur Mehrzahl, wenn ein E hinten angestellt wird. Ja warum macht er das wohl? Warum ferhält er sich so unkooperativ? Da er dann zugeben hätte müszen, dasz ich hier Recht habe! Und somit hätte ja die Rune E einen inneliegenden Sinn, den er aber aus Starrsinnigkeit strikt ferweigerte anzuerkennen! Ich fragte ihn dann, warum Menschen nur so unglaublich sturköpfig sind und warum er hier so stur wäre? Ich bitte mehrfach und freundlich um die Prüfung des Sinnes dieser Worthe mit E, aber er lehnt DIES radikal ab! Das wollte er mir nicht beantworthen.

Tja, das war es dann auch mit uns beiden! Auf so fiel Sturheit zu stoszen, hätte ich nicht gedacht. Etwas Sturheit ja, aber so fiel? Und somit konnte ich mit Herrn Prof. Dr. XXX abschlieszen. Er meinte noch, Zeugen Jehovas wären auch so wie ich. Die wollen einem immer etwas aufzwingen. Ich darauf: „Aber wenn Zeugen Jehovas mit gewiszen Dingen wirklich Recht haben, ist es dann nicht fernünftig, das auch anzuerkennen? Doch Sie erkennen wirklich NICHTS an, aber auch gar nichts, egal wie korrekt und schlüszig es ist! Sie ferweigern sich einfach und drehen sich weg, wenn Ihnen etwas nicht paszt, immer und immer wieder! Das ist doch unfernünftig hoch drei! Und so ferhalten sich Gläubige, wenn es um ihren Glauben geht! Wenn die Wand schneeweisz ist und diese glauben (deren Ideologie geschuldet), die wäre tiefschwarz, dann ist die zwingend tiefschwarz, auch wenn die eindeutig und nachweislich schneeweisz ist! Es hatte also keinen Zweck mehr, gegen seine Sturheit und Lernunwilligkeit anzukämpfen. Daher beschlosz ich, auch wenn er mir noch bis 16 Uhr weitere Erklärungen gestattete, schon 14 Uhr alle Erklärungen zu beenden. Es ist ja letztendlich sinnlos, wenn Menschen diejenigen Punkte, welche sie überzeugen sollen und for allem können, NICHT sehen wollen und es radikal ablehnen, sich diese überhaupt anzuschauen, wohl wiszend, da wird es gefährlich führ die eigene ideologische Falschmeinung! Dies sagte ich ihm dann auch unferblümt und schrieb auf die Rückseite des Blattes, welchem er sich so dermaszen ferweigerte, folgende Worthe:

„Herr XXX lehnt es ab, die Dinge auf der Rückseite zu beantworthen!“

Daraufhin nahm er das Blatt und schrieb darunter:

„Er sieht nur den Versuch, mit eigenartigen Sondergedanken einem anderen Zugeständnisse zu erpressen.“

Ich sagte darauf: „Ich möchte doch nichts erpreszen, sondern bitte Sie immer und immer wieder, sich die Sinnänderung dieser Worthe anzuschauen, um SELBST zu erkennen, was das E wirklich bedeutet! Nur DAS ferweigern Sie, weil Sie DAS sonst anerkennen müszten!“ Er widersprach mir nun nicht mehr. Seine Ferweigerung war ja auch zu offensichtlich!

Ich bat ihn, er sollte doch seine Worthe noch kennzeichenen und unterschreiben. Das lehnte er natürlich ab. Daraufhin packte ich mein Zeug zusammen und wollte gehen. Er meinte dann noch, leider wohl keine gute Erinnerung an diesen Besuch haben zu werden. Aber egal, es kommt immer wie es kommt, so sprach er. Er würde zwar bewundern, mit welchen Elan ich an diese Sache gehe und ich könnte, wenn in 5 Jahren fiele Menschen dafon überzeugt wären, mich gerne noch einmal bei ihm melden. Ich meinte darauf nur, auch dann würde er es aus seiner bisherigen Prägung und seinem starrsinnigen Willen NICHT anerkennen! Denn wenn das nicht einmal bei direkter persönlicher Erklärung möglich ist, dann auch nicht, wenn andere Menschen es nur so aussagen.

Was seine sprachwiszenschafftliche Arbeit anging, so erklärte er mir, er wäre nicht der Übersetzer der ganzen Sprachen, welche er zusammengestellt hat, sondern hätte IMMER NUR ABGESCHRIEBEN und zusammengefaszt. Aha! Da habe ich mir so gedacht: „Dann fersteht er ja die Übersetzungen und die Worthstrukturen gar nicht und andere haben gedacht und das gemacht.“ So erklärte sich auch, warum er mir nirgends geistig folgen konnte. Auch dies benannte ich am Ende des Gespräches, dasz er mir einfach fom Ferständnisz nicht folgen könne, dies wirklich sehr schade wäre und ich mir den Weg hierher hätte ersparen können.

Mein Fazit führ diesen Besuch: Alles in allem war es ein sinnloses Unterfangen gewesen, hier nach Österreich zu kommen und einem alten bethagten Herren im Ruhestand mit sturer eingefahrener Überzeugung und christlicher Weltanschauung etwas über den Buchstaben- & Runensinn (Heidentum) zu erklären. Auch muszte ich ihm oft widersprechen, zum Beispiel, als er meinte (seine persönliche Meinung), die Runen wären durch die Römer nach ganz Germanien gekommen. Da wären germanische Sklaven in Rom gewesen, die hätten gesehen, wie die Römer schreiben, weil Germanen konnten ja nicht schreiben, und dann bei Freilaszung um das Jahr Null wären die zurück nach Germania gegangen und hätten dort die römische Schrift überall ferbreitet. Ja, so wären die Runen seiner Meinung nach entstanden, durch Abschreiben fom Latein. Und da widersprach ich mehrfach, denn die Runen sind 1. älter als 2.000 Jahre und die Schriftzeichen der Germanen sind auch ganz anders gestaltet, als die lateinischen Schriftzeichen. Dies erklärte ich an mehreren römischen (lateinischen) Buchstaben und germanischen Runen. Jemand, der Schriftzeichen wo anders mitnimmt, entwickelt nicht einfach ein ganz anderes Schriftzeichen führ einen gleichen Buchstaben (mit seinem Laut) und ferbreitet es in kürzester Zeit in Groszgermania! Und eine Hand foll Germanen können diese Schrift nicht in kürzester Zeit im germanischen Groszraum ferbreiten. Das ist höchst unlogisch und geschichtlich auch nicht so geschehen. Ich fragte, wie er sich DAS nun erklären würde? Er meinte, durch die römischen Münzen, die überall in Germania ferbreitet wurden. Ich: „Aber auf den römischen Münzen stehen römische Schriftzeichen und keine Runenzeichen! Wieso sollte also jemand anfangen, ein römisches Zeichen ganz anders zu schreiben und dann schlagartig im ganzen Nordraum die Ferbreitung finden? Das ist unlogisch! Auszerdem ist der FUTHARK in ganz Germania ferbreitet gewesen und alle Zeichen sind recht Runengleich! Also können die Runen NICHT fon den Römern abgeschaut worden sein! Er meinte nur, das würde ich so sehen. Er aber sieht das anders. Auf meine Kritik zu seinem Widerspruch ist er daher nicht im Geringsten eingegangen. Und das zog sich das ganze Erklärungsgespräch so hindurch. Er ging auf NICHTS ein und wenn ich den Finger drauf hatte, ferweigerte er sich. Immer wieder fing er mit anderen Dingen an, wohl um abzulenken, anstatt meine konkret gestellte Frage zu beantworthen. Keine Chance, da bei ihm irgendwie fernünftig mit Argumenten durchzukommen.

Wenn jedoch in einer Beweisführung nachfollziehbare Argumente einseitig nicht zugelaszen werden, dann kann man beenden und sich alle Mühen ersparen, was ich dann auch tat. Wir gaben uns die Hand und ich zog enttäuscht fon dannen. Aber wie meinte er mehrfach im Forfeld: Er ist der festen Überzeugung, ich würde ihn heute NICHT überzeugen können! Ja, dies hat er nun mit seiner Sturheit und seiner Ferweigerungshaltung auch erreicht. Bravo! Gut gemacht, Herr Profeszor der Sprachwiszenschafft!

Er meinte auch noch zum Schlusz, ich hätte mir alles nur zurechtgelegt und könne daher immer alles irgendwie stimmig erklären. Aber meine Zurechtlegung würde einfach nicht stimmen. Ich darauf: „Es ist NICHTS zurechtgelegt, sondern ALLES ist genau beschrieben. Man musz es nur erlesen!“ Er: „Dazu reicht meine Lebenszeit nicht aus.“ Sollte also heiszen, meine Ausführungen nicht erkunden und ferstehen zu wollen. Ich dann weiter: „Wenn Sie es sich anschauen, es ist immer der gleiche Weg und der gleiche Sinn. Nur wenn Sie nicht einmal das E fom Sinn her anerkennen möchten und sich radikal diesem einfachen Fakt ferweigern, dann werden Sie jedes mal, wenn etwas logisch und schlüszig ist, sich auch dem ferweigern, nur um an Ihrer eingefahrenen Meinung festhalten zu können!“ Er: „Nichts, was er heute gehört hätte, wäre logisch und schlüszig gewesen, um es anzuerkennen.“ (Anmerkung: Es ist schon zum Weinen, wenn die Menschen, die geistig nicht in der Lage sind, den Erklärungen zu folgen, dem Erklärenden Unlogik und Unschlüszigkeit forwerfen.) Ich sagte darauf: „Es hat keinen Sinn mehr. Sie können und wollen es nicht ferstehen! Schade! Egal, was ich Ihnen auch aufzeige, Sie lehnen es sowieso ab, wie beim Blatt mit dem E! (Es ist ein echt schöner Beweis, den ich nun in den Händen halte.)

Was nehme ich mit aus diesem Treffen? Nun, der Herr Profeszor sagte unter anderem:

„Es ist schon erstaunlich, dasz Sie sich das alles merken können.“
„Es erstaunt mich auch, dasz Sie immer alles irgendwie erklären können.“

Damit bringt er schon ein wenig Anerkennung zum Ausdruck.

Das wichtigste aber, was ich aus diesem Treffen gelernt habe, keine Energie mehr in Profeszoren der Sprachwiszenschafft zu stecken, die ein gewiszes Alter überschritten und eine forgeprägte Ideologie (Glauben) innewohnen haben. Dies möchte ich mit einem Worth beschreiben: „Starrsinnigkeitsmodus“. Wenn Menschen einmal in diesem Modus ferweilen, ist jede Art der fernünftigen Überzeugungsarbeit sinnfrei, so wie beim besuchten Profeszor, welcher ein christliches Weltbild besitzt und mit seinen ca. 80 Lenzen längst in diesem Modus ferharrt. Da wundert es mich nicht, wenn man mit diesem Glaubensbild und seiner bisherigen allgemeinen Spracherkenntnisz den Runen (Heidentum) kein winzigstes Zugeständnisz zugesteht. Die Wand war eben heute wieder ideologisch tiefschwarz, auch wenn ich eindeutig beweiszen konnte, dasz diese in Wahrheit schneeweisz ist! Gegen ideologische Willkürlichkeit ist man einfach machtlos! AMEN!  

   

In Deutonia-Rechtschreibung ferfaszt  

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