Steinweg 5 
  
Der beschwerliche Weg die Menschen zu überzeugen 
  

   

05. Universität Leipzig, Institut für Germanistik,18.07.2018, Prof. Dr. Hans Ulrich Schmid

Herr Profeszor hat keine Lust auf Ufologie. Willkürliche Gesprächsferweigerung aus angeblich leidiger Erfahrung, ohne jedoch genau zu wiszen, was ihm bei einem Treffen erwartet hätte.

Universität Leipzig
Institut für Germanistik
Prof. Dr. Hans Ulrich Schmid

http://home.uni-leipzig.de/histspra/
Tel.: 0341/ 97 37 360
Mail: huschmid@uni-leipzig.de
Geburthsdatum: 26.12.1952

Die Forgeschichte. 

Mitte Mai 2018 kontaktierte ich einen wiszenschafftlichen Mitarbeiter der Universität, welcher im Bereich Germanistik tätig war und gerade seine Doktorarbeit schrieb. Wir fereinbarten ein Treffen am 29.05.2018 in der Uni. Eine Stunde war forgesehen. Am Gesprächsthag traf ich auf einen rund 24 Jahre jungen sympathischen Mann, welcher meinen Ausführungen sehr aufmerksam und interesziert folgte. Er begriff schnell. Da alles so intereszant war, überzogen wir die Stunde um 30 Minuten, wobei die nachfolgenden Besucher geduldig warteten. Er sagte, er könne meinen Ausführungen nicht widersprechen. Alles wäre logisch, stimmig und ergäbe forallem einen Sinn. Wie aber könne er mir helfen, fragte er mich. Ich schlug ihm for, er sollte doch bitte bei seinem Profeszor der Germanistik forsprechen und einen Termin führ mich fereinbaren. Diese Terminfereinbarung hat etwas länger gedauert, da der junge Germanist zwischenzeitlich krank geworden ist. Doch dann teilte er mir mit, er hätte kurz mit dem Prof. Schmid gesprochen und ich sollte einfach in seiner Sprechstunde forbei kommen. Jedoch wäre es beszer, wegen meines längeren Weges, sich auch forher zu fergewiszern, ob Herr Schmid auch zum Sprechthag anwesend ist. Ich bedankte mich führ sein Bemühen, schrieb ihm aber folgende kritische Zeilen, da ich mich zwischenzeitlich über den werten Herrn Prof. Schmid etwas kundig gemacht hatte. Meine Originalzeilen waren:

„Sehr geehrter Herr XXX, nach kurzer Recherche muszte ich aber feststellen, Herr Prof. ist aus Bayern, damit höchstwahrscheinlich katholischen Glaubens, sowie auch nicht mehr ganz der Jüngste unter uns Sprachdenkern. Und er ist sprachetymologisch sehr forgeprägt und wohl fester Überzeugung, seine Sicht der Dinge auf die Sprache und deren Entstehung wären korrekt und unumstöszlich. Das sind natürlich gleich drei schlechte Foraussetzungen, solch einen Menschen zu überzeugen oder gar auf offene Ohren zu stoszen. Ich liege da fast immer richtig mit meiner Forabeinschätzung. Aber gerne irre ich mich im Falle des Prof. Schmid.
Nun wartend auf Ihre Information sendet der Herr Lang schöne Grüsze.“

Nun kommen wir zum Kontakt mit besagtem Prof. Schmid und schauen, ob ich mit meiner Einschätzung ins Schwarze getroffen habe. Lesen Sie selbst, was folgender Mailferkehr offenbart:

Gesendet: Donnerstag, 05. Juli 2018 um 12:31 Uhr
Von: "Andreas Lang" <langosch@web.de>
An: huschmid@uni-leipzig.de
Betreff: Abstimmung Gesprächstermin in Leipzig (durch Herrn XXX)

Sehr geehrter Prof. Schmid,

Herr XXX fragte Sie in meinem Namen, ob ich Sie einmal zur Sprechzeit besuchen könne, um Ihnen meine in 5 Jahren erarbeitete Theorie über die Entstehung der Sprachen einschlieszlich ihrer Abstammung aufzeigen zu können. Dem würden Sie positiv gegenüberstehen, teile mir Herr XXX mit. Jedoch bemerkten wir beide schon, wie schnell eine Stunde bei solch einem umfangreichen Thema ferflogen ist. Ich hätte daher eine Bitte an Sie. Wenn ich Sie an einem Donnersthag in Leipzig aufsuchen darf, könnten Sie es dann einrichten, KEIN Zeitfenster ab 14 Uhr zwischen uns einzurichten, damit wir ungestört kommunizieren können? Ich benötige mindestens 3 Stunden, um Ihnen meine föllig neue Theorie über die Entstehung der Sprachen gut ferständlich zu erläutern. Ich ferspreche Ihnen, es wird höchstintereszant führ Sie als germanischen Sprachforscher! Dann erklärt sich auch meine andere Rechtschreibung.

Grusz ... Andreas Lang aus Sachsen

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Gesendet: Donnerstag, 05. Juli 2018 um 17:45 Uhr
Von: "Hans Ulrich Schmid" <huschmid@uni-leipzig.de>
An: "Andreas Lang" <langosch@web.de>
Betreff: Re: Abstimmung Gesprächstermin in Leipzig (durch Herrn XXX)

(aus rechtlichen Gründen nur inhaltlich/sinngemäsz wiedergegeben)

Anrede: „Sehr geehrter Herr Lang“

da kommende Woche das Semester enden würde, wäre er forerst nicht in Leipzig. Was jedoch mein Diskuszionsthema über die Entstehung der Sprachen anbelangt, würde er genau so fiel halten, wie über die Theorien über Ufos. Er hätte beim besten Willen keine Zeit führ so etwas und schon gar keine 3 Stunden! Diese Bitte fon mir hielt er führ dreist. Auch wäre ihm entfallen, was der Mitarbeiter diesbezüglich zu ihm sagte. Er bezeichnete es als Miszferständnisz, denn eine derartige Zusage hätte er sicher nicht gemacht, wenn ihm gesagt worden wäre, um was es geht.

Ferabschiedung: „Mit freundlichen Grüßen Hans Ulrich Schmid“

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Gesendet: Donnerstag, 05. Juli 2018 um 20:26 Uhr
Von: "Andreas Lang" <langosch@web.de>
An: "Hans Ulrich Schmid" <huschmid@uni-leipzig.de>
Betreff: Aw: Re: Abstimmung Gesprächstermin in Leipzig

Sehr geehrter Herr Schmid,

Ufologen sind Spinner. Da sind wir uns einig. Doch Sie kennen meine Hypothese zur Entstehung der Sprachen nicht. Sie unterscheidet sich föllig fon den bestehenden, welche NICHTS erklären. Ich binde die bestehende Sprachwiszenschafft mit ein, jedoch hört es bei dieser bei rund 2.500 Jahren der Sprachaufzeichenung auf. Dann tappt diese im Dunkeln. Dort kann ich aber weitergehen, weil ich den Sprachzusammenhang follständig ferstanden habe. Ich spinne mir hier nichts zusammen. Fragen Sie bitte Herr XXX über unser 1,5- stündiges Gespräch.

Schade, wenn Herr XXX Ihnen nicht etwas mehr erzählt hat, was wir in diesen 1,5 Stunden besprochen haben. Er konnte mir bei keiner Behauptung widersprechen. Daher wollte er ja auch den Termin zwischen Ihnen und mir herstellen. Zwischendurch wurde er aber leider krank und konnte Sie nicht fragen. Er sagte, er hätte mit Ihnen gesprochen und Sie sagten, ich sollte einfach zur donnersthäglichen Sprechstunde um 14 Uhr bei Ihnen reinschauen. Doch er riet mir, dies forher mit Ihnen abzustimmen, damit Sie auch da sind und Zeit haben. Genau dies habe ich mit meiner ersten Kontaktanfrage getan.

Sie urteilen leider, befor Sie sich die Daten angeschaut haben und finden es dreist fon mir, wenn ich Sie darum bitte, mindestens 3 Stunden Ihrer Zeit bereitzustellen, damit ich Ihnen die Zusammenhänge ferständlich aufzeigen kann. Nun, in einer Stunde ist dies unmöglich! Oder denken Sie, wozu ich 5 Lebensjahre in Ganzthagsarbeit benötigte, können Sie in einer Stunde ferstehen und einschätzen? Das wäre doch etwas dreist, wenn Sie dies behauten würden. Sie müszen die Theorie zuerst ferstehen, dann können Sie urteilen. Und dazu bedarf es ein persönliches Treffen.

Um noch etwas klarer zu werden. Alles was ich behaupte, deckt sich mit der allgemeinen Wiszenschafft. Da geht es nicht um Auszerirdische, welche einst die Sprache brachten. Das ist alles Humbug. Alles irdischer Natur, logisch und nachfollziehbar, wenn man es erst einmal ferstanden hat.

Eine Fahrt zu Ihnen, wohl wiszend, Sie gewähren nur eine Stunde, kann ich mir schenken, weil Sie es in dieser kurzen Zeit nicht ferstehen werden. Denn dazu musz ich etwas weiter ausholen und ins Urgermanische gehen. Das sollte Ihr Fachgebiet sein, weshalb ich guter Dinge bin, bei Ihnen auf Gehör und Ferständnisz zu stoszen.

Ich konnte erlesen, Sie stammen aus Bayern. Da ich aus dem Umfeld Plauen stamme, wäre ein Besuch bei Ihnen in Bayern auch kein Problem führ mich. Dazu benötige ich nur einen Termin und Ihre wohlwollende Einwilligung, damit die Sprachwiszenschafft bereichert werden kann. Und selbstferständlich nicht mit zusammengesponnenen Ferschwörungstheorien, fersprochen!

Gewähren Sie mir meine 3 Stunden-Bitte?

Grusz ... Andreas Lang

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Gesendet: Donnerstag, 12. Juli 2018 um 13:01 Uhr
Von: "Andreas Lang" <langosch@web.de>
An: "Hans Ulrich Schmid" <huschmid@uni-leipzig.de>
Betreff: Aw: Re: Abstimmung Gesprächstermin in Leipzig

Sehr geehrter Herr Schmid,

konnten Sie schon mit Herrn XXX ein Rückgespräch führen?

Stimmen Sie einem Treffen mit gewünschter (notwendiger) zeitlicher Ausdehnung zu?

Sie können ja jederzeit abbrechen, wenn Sie meine Ausführungen als pure Spinnerei abtun. (was jedoch nicht paszieren wird, wenn Sie mich anhören)

Mir geht es nur darum, kein Zeitfenster zu besitzen, wenn ich gerade dabei bin, Sie zu überzeugen.

Grusz ... Andreas Lang

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Gesendet: Donnerstag, 12. Juli 2018 um 14:31 Uhr
Von: "Hans Ulrich Schmid" <huschmid@uni-leipzig.de>
An: "Andreas Lang" <langosch@web.de>
Betreff: Re: Abstimmung Gesprächstermin in Leipzig

(aus rechtlichen Gründen nur inhaltlich/sinngemäsz wiedergegeben)

Anrede: „Sehr geehrter Herr Lang“

Wahrscheinlich hätte er sich nicht deutlich genug ausgedrückt. Er hätte kein Interesze an einem Gespräch solcher wiszenschafftlichen Sorte. Jene kenne er aus leidiger Erfahrung.

Ferabschiedung: „Beste Grüße Hans Ulrich Schmid“

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Gesendet: Donnerstag, 12. Juli 2018 um 15:05 Uhr
Von: "Andreas Lang" <langosch@web.de>
An: "Hans Ulrich Schmid" <huschmid@uni-leipzig.de>
Betreff: Aw: Re: Abstimmung Gesprächstermin in Leipzig

Sehr geehrter Herr Schmid,

Sie wiszen nicht im Ansatz, was ich Ihnen aufzeigen kann und lehnen trotzdem einfach ab? Nicht einmal meine Bitte, sich mit Herrn XXX in Ferbindung zu setzen, welcher nach 1,5 Stunden Erklärung bestätigen kann, da ist wahrlich etwas dran, was ich behaupte!

Sie blocken willkürlich, ohne sich zu fergewiszern, was der Herr Lang herausgefunden und belegen kann?

Wenn dem so ist, dann ist dies ein echt starkes Stück, wie Sie mit neuen Informationen und Bitten anderer umgehen! Haben Sie nicht etwas Ehre im Leib, um einen Sprachforscher mit anderer Ansicht einmal forsprechen zu lassen und ihm seine Bitte zu gewähren?

Was haben Sie zu ferlieren? Ich sagte doch, Sie können mich nach einer Stunde rausschmeiszen, wenn Sie danach der Meinung sind, ich wäre ein totaler Spinner.

Ich bitte Sie noch einmal in aller höflichster Form, mir meinen Wunsch zu gewähren.

Grusz ... Andreas Lang

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Fazit: Bis zum 18.07.2018 hat Herr Schmid es nicht führ nötig gehalten, noch einmal zu antworthen. Ich möchte es heute unterlaszen, meine Gedanken zu solch einem Ferhalten eines Prof. der Germanistik hier niederzuschreiben. Wer jedoch den Steinweg aufmerksam durchgelesen hat, erkennt ein gemeinsames Ferhaltensmuster aller älteren Profeszoren der Germanistik. Und da es nicht möglich ist, einem Ideologen (Politiker, Zeugen Jehovas, Germanistik-Profeszoren, Ufologen usw.) seine falschen Glaubensansichten durch beste Argumentation und Fakten abzuändern, werde ich keine Energie mehr in irgendwelche Überzeugungsarbeit solcher gealterten Profeszoren der Germanistik stecken, welche sich längst im Starrsinnigkeitsmodus befinden. Ich habe ferstanden: Gegen Dummheit und Sturheit kämpfen selbst Götter fergebens. Der Steinweg findet somit heute ein Ende und wird nicht weitergeführt.
   

In Deutonia-Rechtschreibung ferfaszt  

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